“Wie schnell man doch in einem Augenblick, da etwas geschieht, erwacht. Die Angst um das kostbare Leben, treibt einen an den Rand der Erkenntnis. Das eigene Leben wird bedeutungslos, angesichts der Gefahr für ein Kind, eines geliebten oder sogar fremden Menschen. Von einem Augenblick auf den Nächsten, kann sich alles ändern. Wie kostbar das Leben ist! Und wie schlecht man zu oft damit umgeht! Anstatt die Augenblicke, die einem gegeben sind zu nutzen. Aber soll nur die Angst der Antrieb für das Erwachen sein? Muss man ins Bewusstsein wie ein Tier getrieben werden? Was ist mit dem Erwachen in Frieden und Klarheit? Eine Illusion angesichts dieser Welt und unseres irdischen Daseins? Die Seele dieses verirrten und elendig verendeten Menschen, nimm sie auf zu Dir und schenke ihr Frieden.”

— 1. Fassung von „Das kostbare Leben“ – Aus „Der Zug“ von R. Rehahn

Dies ist eine Passage aus der surealen Erzählung „Der Zug“ von R. Rehahn, in ihrer ersten Fassung. Der Text ist Teil eines Tagebuch-Eintrages der Hauptfigur und entsteht aus der Situation des tragischen Endes eines Menschen heraus. Das Bild ist ein Ausschnitt, aus einer der vielen Illustrationen, von Manuela Rehahn, die für die Buchausgabe entstanden sind. Und weil sowohl der Text in dieser Form, als auch die Illustration, nicht Teil der Endfassung sein werden, können sie hier erscheinen und ein wenig von der Arbeit am Buch erzählen.

Nach einiger Zeit der Vorbereitung, ist es mit der Veröffentlichung nun bald soweit!