In dieser neuen Rubrik sprechen wir mit unterschiedlichen Künstlern, oft Freunde, Autoren oder Mitarbeiter des Spurenkreises, über ihre Arbeit, dem Anfang ihres Kunstschaffens und bitten um einen Ausblick auf die Zukunft in ihren Werken.

Für die erste Ausgabe des Spurenmagazins, haben wir, in eigener Sache, mit einer Künstlerin (und Mitbegründerin) des Spurenkreis Verlages gesprochen, der Malerin Manuela Rehahn


Frau Rehahn, vor der Arbeit im Verlag, der visuellen Umsetzung einiger Logo- und Design-Konzepte für den Spurenkreis und den Illustrationen für die ersten Publikationen des Spurenkreis Verlages, verfügen Sie bereits über Jahre der Erfahrung als Malerin! Wo liegen Ihre Anfänge in der Malerei?

Meine Anfänge gehen bis in die Kindheit zurück, wohl auch bei der Beobachtung des Vaters, der selber malte und meiner Art mit „offenen“ Augen durch die Welt zu gehen.

Was inspiriert sie für ihre Kunst, was treibt sie an, worin liegt für sie der Sinn ihrer Kunst?

Es gibt viele Dinge die mich inspirieren, das kann ich kaum eingrenzen, doch habe ich oft das Gefühl, einen inneren Motor zu haben der dafür sorgt, das ich malen muss.

Der Sinn meiner Kunst – das ist eine schwere Frage! Ich denke, es wurde mir bereits vor Generationen und von Kräften, die über uns stehen, mitgegeben, ob das immer einen Sinn macht, weiss ich nicht, aber es ist ein essentieller Aspekt meiner Natur.

Wie arbeiten Sie generell an ihren Bildern, wie gehen Sie vor, von der Idee bis hin zur Umsetzung?

Bei meinen Bildern, habe ich sehr verschiedene Herangehensweisen, es gibt so vieles was mich bewegt, oder was ich an schönen und interessanten Dingen um mich herum, finde.

Und bei den Illustrationen der Bücher?

Bei den Illustrationen, gehe ich natürlich von dem Text aus, der vor mir liegt und ob der Autor eine naturalistische oder eher sinnbildliche Illustrierung wünscht. Ich versuche mich von der Geschichte inspirieren zu lassen und beginne meine ersten vorsichtigen Versuche.

Was reizte Sie an der neuen Aufgabe im Verlag, wie begannen Sie ihre Arbeit, was waren die Schwierigkeiten?

Ich glaube, ich habe gar nicht so viel um die Arbeit als Illustratorin nachgedacht und einfach begonnen. Natürlich stellte ich sehr schnell fest, daß man so viele Dinge bedenken muß und zahlte mein Lehrgeld. Mittlerweile, habe ich so viele Dinge dazugelernt, durch Bücher oder andere große Illustratoren.

Ja, die Arbeit ist unter Geschwistern nicht leicht, vor allem, wenn man sich sehr gleicht. Es gibt Tage, da entwickeln wir eine enorme Arbeitsenergie und an anderen Tagen, geht es eher schleppend voran, was aber im Nachhinein immer gut ist. Sicher ist es schwierig, weil uns [1] oft tausende Kilometer trennen, aber in unserer Zusammenarbeit, wir arbeiten schon lange in verschiedenen Bereichen zusammen, geht es immer gute Schritte nach vorn und das zählt für mich.

Was sind Ihre nächsten Ziele, sowohl als Künstlerin, als auch für den Verlag? Stehen eigene Buch- oder Kunstprojekte an?

Oh ja, es gibt viele Pläne! Zum einen, unsere nächsten Buchprojekte zu illustrieren, und die Arbeit als Lektor, die sehr verantwortungsvoll ist. Natürlich möchte ich auch eigene Bücher heraus bringen, wobei mir die Arbeit an Kinderbüchern besonders gefällt.

Gibt es im Bereich der Kinderbücher bereits ein konkretes Projekt?

Ja, natürlich! Mein erstes Kinderbuch [2] basiert auf einer Geschichte, die ich meinem Neffen erzählt habe und handelt von einem kleinen Jungen, der in den Tiefen seines Kellers einen kleinen Drachen entdeckt. Gemeinsam bestreiten Sie wunderbare Abenteuer.

Und in ihrer Arbeit als Malerin?

Was meine Kunst angeht, da kann ich nur sagen: malen, malen, malen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ich habe zu Danken!



Anmerkungen der Redaktion

[1] Ein Hauptteil der Arbeit des Spurenkreises / Verlages erfolgt über das Internet, denn unsere Mitarbeiter Leben in Europa und Asien.

[2] Das Kinderbuch Fynn & der kleine Drache erscheint am 12. Dezember 2014.

[3] Das nächste Gespräch folgt in diesen Tagen, dann mit Herausgeber und Autor R. Rehahn.