Im Gespräch ist eine neue Reihe mit Interviews unserer Mitarbeiter und Autoren.

Den Anfang bei den Autoren macht Berndt Otto, mit dem wir uns, bei einem Spaziergang durch Tokio, wo er seit vielen Jahren lebt und arbeitet, unterhalten haben. Sein Buch „Auch Sie schaffen es! Eine Anleitung für Skeptiker mit dem Rauchen aufzuhören.“ ist im April 2014 in der Spurenpresse erschienen und hat bislang gute Erfolge erzielen können. Es rangiert weit oben in der Verkaufsliste zum Thema, z.B. bei Amazon, und trifft durch seine klare Sprache und interessante, unverblümte Erzählweise, „einen Nerv“ bei vielen Lesern.

© 2015 Berndt Otto im Hanegi – Park in Tokio.

Herr Otto, die vielleicht wichtigste Frage, ihr Buch betreffend, gleich am Anfang! Wie sieht es mit dem Rauchen aus – noch immer eisern?

Aber sicher!!! Es gibt schon immer noch mal Momente, in denen man Lust hat, eine zu rauchen, aber man empfindet es nicht mehr als Entzug oder so. Dann halte ich mir immer vor Augen, dass mich die eine Zigarette nur genau bis zur nächsten befriedigen würde und dann wäre man wieder Raucher. Das würde ich aber auf gar keinen Fall wieder wollen, da das Rauchen gegenüber dem Nichtrauchen viele Nachteile, aber im Grunde gar keine Vorteile hat.

In Ihrem Buch beschreiben Sie auch die Schwierigkeiten, wie sah es danach aus?

Man kann wirklich sagen, dass man nach einen halben Jahr des Nichtrauchens über dem Berg ist. Deshalb kann ich jedem nur immer wieder Mut machen es zu versuchen. Es lohnt sich.

Erzählen Sie uns etwas mehr darüber, wie es zum Schreiben des Buches gekommen ist.

In der Zeit des Aufhörens geistern einem so viele Gedanken im Kopf herum, dass ich dachte, es wäre toll und eine Hilfe für andere, diese niederzuschreiben, wenn ich es selbst schaffen würde. Und ich war ein echter Kettenraucher. Ich habe die Zigaretten quasi gefressen.

Und die Veröffentlichung, wie kam es dazu? Hatten Sie ursprünglich andere Pläne?

Ich denke, ohne die Spurenpresse hätte ich vielleicht gar nicht den Mut gehabt, ein Buch zu veröffentlichen. Man weiß ja als Laie auch gar nicht wie man das anstellen soll.

Berichten Sie doch ein wenig über die Zusammenarbeit mit der Spurenpresse! Wie ging das von Statten, wie waren für Sie die einzelnen Arbeitsschritte?

Die Spurenpresse hat mir bei der Fertigstellung des Buches geholfen. Korrekturlesen, Formatierung und sogar bei der Gestaltung des Covers. Ich bin mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Und sind Sie bislang mit dem Ergebnissen (Verkäufen, Resonanz etc.) zufrieden?

Nun, ich hoffe natürlich auf noch mehr Leser. Es ist schwer, sich bei der Vielzahl an Dingen, die heutzutage geschrieben und veröffentlicht werden (auch und vor allem im Internet ) herauszuheben. Ich meine so Publicity mäßig.

Erzählen Sie uns ein wenig über sich selbst, was machen Sie sonst so?

Ich habe im letzten Jahr viel vor der Kamera gestanden. Als Mafiaboss in einem Kinofilm und in vielen anderen Rollen. Die Arbeit macht mir so viel Spass, dass ich eigentlich kein anderes Hobby brauche.

Aber ich fotografiere auch gerne, ich bin dazu dieses Jahr allerdings noch nicht viel gekommen. Wenn dann aber vorzugsweise auf echtem Film. Ich sammle und restauriere auch alte Kameras. Es ist dann für mich immer wie Weihnachten, wenn man sie wieder zum Leben erwecken kann.

Na ja und dann habe ich auch noch viele Tiere, die meine Zeit in Anspruch nehmen. Vier Wasser- eine Landschildkröte und inzwischen neun Momongas oder auch Sugar Glider, wie sie im englischen Sprachraum genannt werden, und einen Hund. Unsere Tiere sind unsere ganze Freude.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ich habe zu danken!