Spurenkreis

Kunst in all ihren Facet­ten & Genre, braucht einen Raum! Einen Raum um geschaf­fen wer­den zu kön­nen, einen Raum um zu erschei­nen und sich zu ent­fal­ten, einen Raum um mit den Men­schen in Ver­bin­dung tre­ten zu kön­nen… Das ist der Spurenkreis. Kunst hin­ter­lässt Spu­ren der Men­schen, im Kreis der Schaf­fen­den & der Betrach­ter liegt Begeg­nung… Dies ist ein Raum der Begegnung. Ent­de­cken Sie die ver­schie­de­nen Spu­ren, fin­den Sie sich ein, betrach­ten, hören und lesen Sie.

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Kritischer Kreis

Das Blut der Anderen

Du tötest ihn weil er dies ist. Du tötest sie weil sie das ist. Du tötest es weil es das ist. Ihr tötet aus diesem oder jenem Grund. Doch ich sage dir, sie sind dir alle gleich. Also tötet ihr eure Väter, eure Mütter und eure Kinder. Denn ich sage euch, sie sind euch alle gleich. Sie sind Menschen…

Liedtext aus “The Truth / Human” von RonsTraces…

Im Laufe der Äonen haben sich durch unsere Gier nach Macht, Ländereien und Reichtum, durch unseren Glauben und unsere Ideologien allerlei Lasten angesammelt und allerorten existieren Feinde.

Diese Lasten laden wir auf die Schultern unseres Volkes. Und lassen Sie für uns, gegen unsere Feinde um unserer Konflikte willen kämpfen. Während wir sicher in unseren Palästen sitzen, unsere Augen weiterhin vor der Wahrheit, Wirklichkeit und Realität verschließen, geraten die einfachen Menschen in die Schusslinie, kommen zuschanden, ums Leben und bluten aus.

Wir beginnen einen Konflikt, lassen ihn das Volk austragen, darunter leiden, lösen ihn irgendwann, wenn es in unserem Interesse liegt und lassen uns dafür feiern Frieden geschaffen zu haben, obwohl es doch von Beginn an unsere Kriege waren und sind.

Wir geben den Menschen die Illusion aufsteigen, teilhaben, mit gestalten zu können. Sie lassen sich mit allem abspeisen, was von unseren übervollen Tellern, Konflikten und Lasten auf die Erde fällt, ja kämpfen und streiten sich untereinander noch darum.

Wir lassen das Volk in dem Glauben frei zu sein, obwohl es doch in Ketten liegt. Spannen es vor den Karren, unsere Schlachten zu schlagen, seit Anbeginn der Zeit bis in die bittere Gegenwart des heutigen Tages.

Die riesigen Schiffe unserer Macht bauen wir aus den Knochen der Menschen, welche die Blutmeere befahren, dem Blut der Anderen, nicht unseres eigenen, das in Strömen vergossen wird… Um unserer Willen.

Dabei geht es weder um Herkunft, Kultur, Glaube, Gesinnung, sondern nur um Macht, Erhaltung eines Grundgefüges und unser Überleben.

Es scheint keinen Ausweg zu geben, doch es gibt ihn!

In der Wahl des Einzelnen, in der Umkehr, im Erwachen…

Eure Konflikte und Gier, sollen nicht länger unsere sein!

Für die wahre Freiheit und das Leben…

DkS, 03.06. & 15.07.2016