Kritik im Namen der Nation

Als ich heute mit dem Zug nach Tokio, über Yokohama, fuhr, befand sich in einem Wagen eine Gruppe von Ausländern, Amerikanern, die einem schon auf den ersten Blick nicht recht geheuer und schon von Weitem sehr laut erschienen. Wieder mal typisch, dachte ich. Ich hätte gerade aus in […]

Auf einer persönlichen Ebene

Vorwort zu einem eigenen Journal Die ersten Zeilen, die ich bewusst festhielt, waren innige Empfindungen der Liebe, in den Seiten eines Tagebuches, also etwas sehr Persönliches. Ein Eintrag dem viele weitere folgten. Sobald ich jedoch begann, das Schreiben als etwas Kunstvolles zu verstehen, distanzierte ich mich zunehmend von […]

Die Öffnung der Werkstatt

Von den ersten Sonnenstrahlen des Tages geweckt, blinzelte er, streckte und bewegte sich auf die andere Seite des Bettes, entspannt und froh, bevor er noch einmal einschlief und träumte: Von einem neuen Werk, einem weiteren Text, einer Melodie und vergessen schien die Finsternis der Nacht. Der Hunger ließ […]

Im silbernen Käfig

Es hat den Anschein, als seien Wohlstand, Frieden, Sicherheit, Harmonie und Eintracht, Gaben der Obrigkeit an die Menschen, um Balance und Ruhe in das Leben zu bringen, um uns vom Kampf ums Überleben zu befreien, wobei es doch in Wirklichkeit nur Ketten in einem silbernen Käfig sind. Denn […]

Die verworfenen Gaben

Vierter Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Er saß über dieses und jenes sinnierend im stillen Zimmer, als er zu sich selbst sagte: »Du kannst singen, schreiben, komponieren, schöpfen und viele Dinge mehr! Und hast doch nichts oder so wenig daraus gemacht. Andere wären froh über eines dieser Talente, […]

Zurück zur Dummheit vor der Wahl

Kaum sind die Wahlen vorbei, der vermeintliche Gegner besiegt, so als handle es sich um eine Schlacht, kehrt man zurück zu Triumph und Überheblichkeit. Den Warnschuss hat wie immer niemand verstanden, immer dasselbe Spiel! Zurück zur Tagesordnung, ohne was gelernt zu haben oder zu ändern. Die rückläufige Entwicklung, […]

Ein Schritt zu weit

[…] Als nach Augenblicken der Einsamkeit und in des Abgrunds Fall, die Gestade des Himmels sich öffneten und in einem ewigen Schwall ergossen, auf die Erde herab, in einer Flut von reinem Regen, aus dem Wesen des Geistes hinein, in des Menschen Trauerseele, bis hinfort gewaschen das Verlorene […]