Spurenkreis

Kunst in all ihren Facet­ten & Genre, braucht einen Raum! Einen Raum um geschaf­fen wer­den zu kön­nen, einen Raum um zu erschei­nen und sich zu ent­fal­ten, einen Raum um mit den Men­schen in Ver­bin­dung tre­ten zu kön­nen… Das ist der Spurenkreis. Kunst hin­ter­lässt Spu­ren der Men­schen, im Kreis der Schaf­fen­den & der Betrach­ter liegt Begeg­nung… Dies ist ein Raum der Begegnung. Ent­de­cken Sie die ver­schie­de­nen Spu­ren, fin­den Sie sich ein, betrach­ten, hören und lesen Sie.

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Spuren

Vom Verbleib des Werkes in den Händen des Künstlers

Über die unbedingte Kontrolle über den Pfad

Die Art & Beschaffenheit eines Werkes sind genauso bedeutsam wie dessen Rahmen und der Pfad, auf dem es entsteht. Und wenn man sich selbst einen Kunstraum geschaffen hat, dann bleibt die Kontrolle darüber ein essentieller Aspekt der eigenen Arbeit.

Häufig merkt man den Verlust all dieser Dinge erst wenn es zu spät ist oder im Glücksfall, noch kurz davor.

Der Mensch ist nicht in der Lage zu aller Zeit jedes Element zu kontrollieren. Es kommt der Augenblick da man innehalten und pausieren muss. In einem solchen Fall beginnt man etwas abzugeben, Stück für Stück beginnt man nun etwas an Kontrolle über den Kunstraum zu verlieren. 

Hier wird eine Sache anders gehandhabt, dort wird eine Ausrichtung ein wenig umgeändert, da werden kleine Dinge neu bewertet. Und ehe man sich’s versieht, liegt etwas völlig anderes vor als ursprünglich gedacht, wenn man nicht achtsam ist.

Hier sind die Gedanken um die Bewahrung des Ursprungs[1] wichtig und das eigene Ansinnen.

Es kann etwas Gutes entstehen oder immer weniger von alledem übrigbleiben, was einstmals erdacht wurde.

Dies ist ein natürlicher Prozess, die Reinheit der Quelle erhält man nur durch bewusste Arbeit, doch in diesem Moment sollte man einen Schlüssel haben, mit dem man nicht allein die Kontrolle über einen geistigen Raum haben, sondern über etwas tatsächlich Greifbares.

Die Welt schert sich nicht um den Geist, sie versteht nur Macht

RR, 27.11.2019


[1]         Dies folgt der Idee, dass im Anfang alles rein und ungetrübt ist, sich aber im Laufe der Zeit verändert. Je nach Ausrichtung, Ansinnen, behandelter Pfad, kann es sich positiv weiterentwickeln, in dem es wächst, dazu gewinnt und auf der Grundlage des Anfangs mehr wird, oder negativ zersetzen, bis nichts mehr vom Ursprung bleibt und etwas komplett anderes daraus wird.

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