Spurenkreis

Kunst in all ihren Facet­ten & Genre, braucht einen Raum! Einen Raum um geschaf­fen wer­den zu kön­nen, einen Raum um zu erschei­nen und sich zu ent­fal­ten, einen Raum um mit den Men­schen in Ver­bin­dung tre­ten zu kön­nen… Das ist der Spurenkreis. Kunst hin­ter­lässt Spu­ren der Men­schen, im Kreis der Schaf­fen­den & der Betrach­ter liegt Begeg­nung… Dies ist ein Raum der Begegnung. Ent­de­cken Sie die ver­schie­de­nen Spu­ren, fin­den Sie sich ein, betrach­ten, hören und lesen Sie.

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Ein Dialog zur Veröffentlichung des Spurenmagazins

Zum Erscheinen des 1. Spurenmagazins bzw. seiner Druckausgabe, einer neuen Publikation aus dem Spurenkreis, ist ein Dialog, initiert von Ramona Rinke, Geokultur- und Inspirationscoach von Leben und Wandel, und Spurenkreis | Verlag & Magazin Herausgeber R. Rehahn entstanden, welches wir hier veröffentlichen möchten. Dabei wird ein weiter Bogen, von den Anfängen der Entstehung des Magazins, bis hin zu weiteren Entwicklungen, gespannt.

Das Gespräch

Heute ist dein Magazin gekommen. Wunderbar. Herzlichen Glückwunsch. Danke Dir fürs Teilen.

Danke. Ich bzw. wir sind auch sehr froh.

Es war ein gutes Gefühl das Magazin endlich in die Welt zu entlassen.

Ich habe mich sehr gefreut, es in den Händen zu halten, darin geblättert und war neugierig nach dem Inhalt.

Das freut mich sehr.

Es war ein erstes erforschen und kindliches freuen. Das Magazin in den Händen zu halten fühlt sich gut an.

Uns erging es ähnlich als wir das Magazin nach der langen Entstehungszeit das erste Mal in den Händen gehalten haben. Bilder und Artikel kommen auf den gedruckten Seiten anders zur Geltung, werden lebendiger. Besonders weil sie schon eine Zeitlang in digitaler Form existieren. Es wurde Zeit dieses Projekt endlich zu realisieren.

Es hat eine bestimmte Art des Ausdrucks. Wahrscheinlich durch die Themen und die Schriftarten. Wirkt teils etwas… wie in Form gebracht / fest… und doch ist der Inhalt ja alles andere.

Ja, das definitiv. Es hat tatsächlich etwas Strukturiertes, Formelles und für mich zeigt es gut, was ein Magazin ist:

Ein strukturiertes Werk mit denselben, aber auch sich erweiternden Rubriken, welches durch seine rigide Form auch eine Offenheit in sich trägt, um sich seine viele Seite füllen zu lassen.

Der Inhalt ist wiederum völlig anders. Offen. Künstlerisch. Zum Nachdenken, ja Umdenken anregend. Den Blick auf neue Themen lenkend. Oder auf etwas Unscheinbares, in einer Spurensuche, zu lenken.

Als ob es “gehalten” werden darf.

Darin liegen auch der große Reiz und Unterschied zu einem digitalen Magazin, der Form also in der es bisher existierte.

Aus diesem Grund sollte ein gedrucktes Magazin entstehen.

Eben weil es etwas Analoges und Greifbares hat.

Für eine Präsenz im wirklichen Leben.

Es schwingt mit deinem Sein…

Alle Werke sind natürlich ein Teil des eigenen Ichs, des augenblicklichen Lebens und Daseins. Und so ist es auch bei diesem Projekt, welches zwar in der Vergangenheit konzipiert, aber in der Gegenwart, d.h. vor kurzem vollendet wurde.

Es macht neugierig, auf Weiteres…

An etwas kontinuierlich zu arbeiten, es anwachsen und erscheinen zu lassen, ist quasi die Grundidee, auch darum geht es. Und das ist der Weg dieser Publikation.

Es ist wie eine Brücke – zwischen deutscher und japanischer Kultur. Verbindet Welten… schafft Verbindungen…

Man hofft natürlich etwas zu schaffen, das Verbindungen schafft, man führt etwas _Verbindendes weiter, welches man in sich trägt, von dem man sich eine Entwicklung in den Menschen erhofft.

Eine Brücke zu schlagen ist sicher eine Intention des Weges.

Es zeigt eine Entwicklung – auch im Blick zurück auf all das Vorherige.

In gewisser Weise kulminiert das gesamte Schaffen wirklich in dieser ersten Ausgabe, sogar das Leben selbst, also nicht nur der Künstler, sondern auch der Mensch.

Es hat eine Weile gedauert, bis die Schaffung möglich war und vielleicht war sie nur aufgrund all der Dinge zuvor machbar.

Ideen sind quasi zeitlos.

Sie erreichen einen häufig noch lange bevor man überhaupt in der Lage ist sie zu realisieren. Das kann manchmal Jahre dauern oder in diesem Fall 7 Jahre. Also arbeitet man auf etwas hin, trägt die Idee als Gedanken mit sich und versucht sich immer wieder neu daran, bis es einem gelingt.

Die Artikel der 1. Ausgabe sind lange fertig, aber die Erscheinung in dieser Form war aus verschiedenen Gründen nicht einfach zu verwirklichen.

Diese gesamte Lebens- und Schaffenszeit liegt also ebenfalls im Heft.

Und deshalb wird auch der lange Boden vom Frühjahr 2013, dem Entstehen der Artikel, bis zum Herbst 2020, der Zeitpunkt des Erscheinens, gezogen.

Fragen? Wird es den Punkt der Annäherung geben? Bleibt es fremd? Öffnet sich etwas?

Das interessante an so einer Arbeit ist immer die Tatsache, dass sofort weitere Fragen aufkommen, die nach Antworten suchen.

Die Hoffnung besteht, dass auch im Leser Fragen entstehen, weil das eine Gegenwirkung im Geiste zeigt – die Themen, die Texte, die Worte rufen etwas hervor, das wir gerne beantworten möchten.

Fragen kommen von allen Seiten auf. Das ist ein spannender Aspekt der Arbeit.

Annäherung gibt es im Sinne des Magazins bereits, weil es ein sehr am Leser existierendes Projekt ist. Für mich ist es Teil der Arbeit, den ich Äußerer Kreis nenne, und damit unmittelbar am Menschen, dem Leser, wie dem Kunstschaffenden, sowohl leicht für mich zu teilen, als auch leicht für den Leser anzunehmen.

Leicht im Sinne meines vergangenen Schaffens.

Alles trägt eine Offenheit in sich.

Natürlich kann man nicht alles bedienen und auch nicht jedem recht machen.

Damit muss man leben.

Und man darf es auch nicht versuchen, weil man sich damit ein Stück selbst aufgibt. Man muss sich und der Arbeit, dem Magazin, treu bleiben.

Aber genau dafür existieren eben auch die Rubriken und die Form des Magazins, die eine Art festes Grundwerk darstellen.

Deshalb ist mein Ziel für die ersten Ausgaben, die Seiten entsprechend mit Inhalten zu füllen, den Rubriken und Bereichen gerecht zu werden.

Wer ist es? Der dahinter steht? Warum…

Es sind viele die durch ihre Arbeit, Beitrage in Wort und Bild, und vielerlei Beratung dahinterstehen. Hervorzuheben sind im Grunde alle, denn ohne sie hätte das Magazin so nicht erscheinen können.

Da ist Masami Rehahn, die von Anfang an dabei war und das Magazin mit aufgebaut, ohne Zweifel daran geglaubt hat, mit Rat und Tat zur Seite stand und auch Material beisteuern konnte. Da ist Manuela Rehahn, die ja ebenfalls immer und bei allen Projekten dabei ist und ihren Teil beisteuert und ebenfalls an neue Projekte glaubt. Da ist Ishizu, ein japanischer Photograph, der als erster einer Leihgabe seiner Bilder zustimmte und das für ein Projekt, welches gerade mal am Anfang stand. Da ist Tomoya Komuro, der es möglich machte die Bilder seiner Noh Aufführung für das Magazin freizugeben, was in der komplexen Noh Welt nicht immer einfach ist. Peter Lundgren, ein Photograph aus Schweden, mit dem es seit Jahren eine intensivere Zusammenarbeit gibt und der auch in kommenden Ausgaben seine wunderbaren Photographien beisteuert, ist ebenfalls nennenswert.

Sie alle haben in einem Augenblick oder über einen langen Zeitraum daran geglaubt, dass die Ideen um das Magazin realisierbar sind, was nicht bei jedem der Fall war, aber so ist das einfach und das ist auch in Ordnung so.

In jedem Fall bin ich dafür dankbar.

Als Herausgeber stehe auch ich, R. Rehahn, dahinter, das Magazin sowohl konzipiert, als auch für das Füllen der Seiten durch die eigene Hand, als auch anderer Hände Sorge getragen zu haben.

Wie genau es begann weiß ich nicht mehr genau…

Die erste Ausgabe formte sich quasi in einer Urfassung von selbst.

Danach kamen dann die Überlegungen dazu.

Rubriken wurden ersonnen, ein Konzept gestaltet.

Und gleichzeitig bereits Überlegungen nach einer Realisierbarkeit angestellt.

Das Magazin dient sowohl den Schöpfern für Ihr Wirken.

Als auch den Lesern durch interessante oder sonst wie empfundene Inhalte.

Als Verlag ist es ein ebenso forderndes wie spannendes Format.

Aber nicht jede Frage nach dem Warum kann oder soll beantwortet werden, dies ist Teil der noch vor uns liegenden Entwicklung.

Eine Art Selbstreflexion.

Was eben nur über die Zeit möglich ist.

Zwar fordert das Magazin die Aufmerksamkeit des Lesers, jedoch soll sie deren Zeit nicht unnötig verschlingen. Gerne kann man immer mal wieder darauf zurückkommen. Wenn es ein natürliches Element der Leser eigenen Bibliotheken werden könnte, wären wir froh.

Trotzdem bleibt ein Geheimnis, wie beim Regenbogenland, dem man näher kommt. Dann verschwindet es…Habe ich heute gehört…ich mag dieses Bild.

Wenn ein Geheimnis bleibt, so ist dies ebenso schön wie beruhigend. Vielleicht auch ein Stück Intention, aber das ist nur bis zu einem gewissen Grad möglich.

In jedem Fall liegen in der ersten Ausgabe hoffentlich u.a. verschiedene Aspekte:

Die Substanz des Machbaren.

Die Offenheit der Möglichkeiten.

Das Scheinen des Miteinanders.

Und ich…wünsche mir…irgendwann auch einen Teil dazu beitragen zu können.

Dafür ist das Magazin da. Es trägt eine Offenheit in sich. Sowohl inhaltlich in der Themenvielfalt als auch in der Weite etwas beitragen zu können. Auch dafür ist es geschaffen worden.

Allein von der ersten Ausgabe zur dritten, gibt es bereits einen Wandel der Gastautoren, Photographen und Beteiligten.

Ziel ist es eine Ausgabe zu schaffen, in der ich als Herausgeber lediglich noch das Editorial schreibe und das Heft ansonsten von anderen in Wort und Bild umgesetzt wird.

Das wäre wunderbar.

Für alle Leser gilt also auch:

Für Interesse und Ideen sind wir offen.

Die Arbeit des Spurenkreises zielt darauf ab, Inspiration zu sein und jene, die etwas in sich tragen und schaffen möchten mit zu nehmen. Alles dient vor allem auch der Schöpfung, nicht einfach nur der Konsumierung1.

Das Magazin ist auch eine Einladung in den Spurenkreis.

Und vor allen Dingen für die Leser / Innen.

Es wird etwas eingesammelt – in Form gebracht und als Essenz auf eine berührende tiefgreifende Weise neu sichtbar gemacht… Ein Eintauchen, Abtauchen, Auftauchen… ein berühren…loslassen Leben auf eine neue “Art” zu verstehen… Den Augenblick “einzufangen” wie in Zeitlupe – still dastehen und schauen. Den Atem anhalten, wieder ausatmen und etwas hat sich verändert. Zeitlos, Vergangene Zeiten – Ankommen wieder im Hier und Jetzt. …Irgendwie anders. Berührt. verwundert, wach und “mitgenommen” zu einer Sehnsucht zum Leben.

Das Spurenmagazin ist mit seiner gedruckten Ausgabe kürzlich publiziert worden. Die 2. Ausgabe ist bereits in Arbeitund wird demnächst erscheinen.

Mehr über das Spurenmagazin erfahren Sie hier.

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