Spurenkreis

Kunst in all ihren Facet­ten & Genre, braucht einen Raum! Einen Raum um geschaf­fen wer­den zu kön­nen, einen Raum um zu erschei­nen und sich zu ent­fal­ten, einen Raum um mit den Men­schen in Ver­bin­dung tre­ten zu kön­nen… Das ist der Spurenkreis. Kunst hin­ter­lässt Spu­ren der Men­schen, im Kreis der Schaf­fen­den & der Betrach­ter liegt Begeg­nung… Dies ist ein Raum der Begegnung. Ent­de­cken Sie die ver­schie­de­nen Spu­ren, fin­den Sie sich ein, betrach­ten, hören und lesen Sie.

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Spuren

Von einem weiteren Neuanfang nach dem Innehalten und Fernbleiben von der Arbeit

Nachdem ein Rückzug von der Arbeit notwendig geworden war, dieses Innehalten ein Versuch der Kräftigung dienen sollte, doch am Ende zu einem zwanghaften Fernbleiben wurde, voller Bitterkeit, Abneigung, ja sogar Angst vor diesem Weg, der sogar unmöglich wurde, da es an Werkzeugen fehlte, wage ich mit der geplanten Buchausgabe des Spurenjournals nun erneut einen Schritt in die eigene Schöpfung, von der ich mich so lange verabschieden, fern halten und fürchten musste.

Jene erwähnte Abneigung kann man auch Schaffenskrise nennen, in der oft berechtigte Zweifel über die eigene Schöpfung an einem nagen bis hin zum Zermartern seiner Selbst.

Jedenfalls, nach einigen technischen Schwierigkeiten, dir mir einmal mehr aufzeigten wie viel Glück ich bisher hatte, da mir die einen oder anderen Gönner mit vielerlei Gaben wohl gesonnen waren, und so wie diese Arbeit von so viel mehr Aspekten abhängig ist, als dass man dies oft bedenkt oder für möglich hält, konnte ich mich also ans Werk machen, d.h. eine Textsammlung erstellen und eine erste Auswahl des Materials treffen, welches sinnvoll für ein solches Buch ist, nicht bereits anderweitig erschienen ist oder erscheinen soll oder einfach ungeeignet ist, weil es sich dann doch um reine Journal-Einträge handelt, die ohne den Kontext der Spurenkreis – Seite und Arbeit, wenig Sinn machen.

Und seit langem empfand ich wieder ein Gefühl der Spannung, ohne Verzweiflung über die Ausweglosigkeit meines Unterfangens, Abscheu gegenüber des eigenen Werkes und eine gewisse Freude darüber etwas entstehen zu sehen.

Ende 2019

Hier endet der Eintrag…

Die Druckausgabe des Spurenjournals als Gesamtausgabe, so wie hier im Eintrag erdacht, fand keine Realisierung, aber diese Gedanken waren ein Anfang für die endgültige Ausgabe, so wie sie jetzt erscheint. 

Einmal mehr ein Beweis dafür, wie Ideen funktionieren. In der Stille des eigenen Innern arbeiteten die Ideen weiter und formten sich, wie in „Von der Zeit in der Kunst“ kurz beschrieben.

Dafür wurde das Journal in der vorliegenden Fassung vollendet und erscheint in Einzelausgaben. Seine Verwirklichung wird in diesen schweren Zeiten als Grundlage der Arbeit fungieren, da es eine Weile dauern wird, bis ich alle Ausgaben realisieren kann.

R. Rehahn, 14.04.2021

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