Die Öffnung der Werkstatt

Von den ersten Sonnenstrahlen des Tages geweckt, blinzelte er, streckte und bewegte sich auf die andere Seite des Bettes, entspannt und froh, bevor er noch einmal einschlief und träumte: Von einem neuen Werk, einem weiteren Text, einer Melodie und vergessen schien die Finsternis der Nacht. Der Hunger ließ ihn schließlich aufstehen und seinen Tag beginnen! Sein Leib, sein Geist, sein Herz, seine Seele waren hungrig und sie brauchten ihr täglich Brot, ohne dass sie nicht zu existieren vermochten. Und der Gaben und Segnungen waren es viele an diesem Tag, bis in die Nacht hinein… Doch auch am darauffolgenden Tage, erwachte er hungrig und begierig darauf dieses Verlangen zu stillen. Dies war seine Natur, dies war der Sinn seiner Existenz… – Aus der Erzählung „Wie täglich Brot1“ von R. Rehahn …

Um ein wenig mehr, über die oft ja nur hinter den Kulissen stattfindende Arbeit im Spurenkreis, dem Verlag bzw. unserer Autoren & Künstler zu berichten, wird nun dieses Werkstatt-Journal ins Leben gerufen. An dieser Stelle, werden wir, von Zeit zu Zeit, über verschiedene Projekte, neue Bücher usw. erzählen und so einen Einblick in die spannende Arbeit geben, von der Idee bis hin zur Vollendung.

Wir hoffen, dies macht Ihnen, lieber Leser/innen, Schöpfer & Schöpferinnen, denn dies ist auch für alle Kreative gedacht, ebenso viel Freude, wie uns die Arbeit und vermag hier und da sogar Inspiration geben…


  1. https://spurenkreis.de/editionen/ausgaben/der-pfad-in-den-kreis ↩︎
  2. Dieser Eintrag stammt aus dem Werkstatt – Journal und ist bereits am 2. Februar 2012 erschienen.
Titelmotiv zum Spurenarbeitskreis ©2011 Manuela Rehahn

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Spurenarbeitskreis

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