Spurenkreis

Kunst in all ihren Facet­ten & Genre, braucht einen Raum! Einen Raum um geschaf­fen wer­den zu kön­nen, einen Raum um zu erschei­nen und sich zu ent­fal­ten, einen Raum um mit den Men­schen in Ver­bin­dung tre­ten zu kön­nen… Das ist der Spurenkreis. Kunst hin­ter­lässt Spu­ren der Men­schen, im Kreis der Schaf­fen­den & der Betrach­ter liegt Begeg­nung… Dies ist ein Raum der Begegnung. Ent­de­cken Sie die ver­schie­de­nen Spu­ren, fin­den Sie sich ein, betrach­ten, hören und lesen Sie.

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Episode 21 – Aus der japanischen Indie-Musikszene

Episode 21 – Aus der japanischen Indie-Musikszene

Klänge
Klänge
Episode 21 - Aus der japanischen Indie-Musikszene
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In einer Reihe…

Nachdem wir kurz vielerlei klassische Aufführungen und Konzerte beleuchtet haben, ist nun die moderne Indie Musik-Szene an der Reihe und auch hier ist die Zahl der Konzerte so vielfältig, dass es ein unmögliches Unterfangen ist, alles vorzustellen.

Im Großraum Tokio-Yokohama könnte man quasi jeden Tag ein Konzert jeglicher Stilrichtung besuchen, ob Rock, Pop, Indie, Elektro, Akustik – leidenschaftlich spielen die Menschen hier auf, buhlen um das Publikum oder folgen einfach nur ihrer Leidenschaft, in oft großem Können.

Wie immer in den Spurenklängen bleibt es also sehr persönlich und wir richten unseren Fokus auf moderne Bands und Sänger / Innen, deren Musikstil eine Mischung aus analogen und elektronischen Klängen und Spielweisen darstellen.

Melodisch und sphärisch geht es bei der Band Goghst zu, welche die Reihe mit kleinen Konzertausschnitten eröffnet und eine eklektische Mischung aus Akustikgitarre, Synthesizern und Stimme spielen, in einem offenen und sehr weiten Klang voller Emotionen in den Texten und Stimmen. GOGHST wurde im Juli 2014 gegründet und ist eine zweiköpfige Folk Band ohne Schlagzeug, mit Yunosuke Ida (Gesang & Gitarre) und Yukari Oyanagi (Gesang & Synthisizer). Die vom Rakugo beeinflussten Texte und die Harmonie der beiden Stimmen schaffen ein einzigartiges Klangbild.

Die Gruppe AHUM, eine Zweierkombo um die Vokalistin Akaihirume ist sicher sehr fodernd, aber lohnenswert. Auch hier kommen vor allem die Stimme der Sängerin und die Synthesizer Klänge und Loops des 2. Bandmitglieds, der auch mal Bass und Gitarre mit in den Klangteppich spinnt, zum Tragen. Von Tierstimmen, über Schreie, Wehklagen über zarte, hohe und fast zerbrechliche Töne, Akaihirume versteht es auf unglaubliche Weise ihrer Stimme die verschiedensten Töne zu entlocken, um ihrer Musik Leben einzuhauchen.

Eine Art Improvisation aus Cello, Klavier und Stimme beschließt unsere Reihe. Für den Zuhörer sicher keine leichte Kost, ist die Kollaboration zwischen einer Vokalistin und einem Cellisten doch ein sehr interessantes Hörexperiment und sei es nur drum die eigene Geduld zu prüfen.

Die Konzerte wurde alle in Shibuya aufgenommen, einem belebten jungen Stadtviertel, in Tokio, mit vielen kleinen wie großen Konzerthäusern.

Wir führen die Reihe in der nächsten Staffel mit zwei der Bands fort.

Heute freuen wir uns diese besonderen Musiker mit ihren eigenen Sounds in den Spurenklängen zu teilen.

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