Von der Betrachtung des Menschen über den Augenblick hinaus…

Das vorerst letzte Fragment der entstehenden Erzählung.….. Von Zeit zu Zeit, stellte er sich die existenziellen Fragen: Warum bist Du so hart zu Dir, warum zweifelst und ringst Du so bitterlich mit Deinem inneren Selbst? Und verzweifelte beim Blick in den Spiegel darüber zu erkennen, wo er stand, wie wenig er vorangekommen und wie fern…

Im Reich der Apathie

6. Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Über die Jahre seines Lebens in der Fremde hinweg, hatte er sich zunehmend in tausend und einem Antlitz verborgen, bis er vergessen hatte und in Vergessenheit geraten war … Das Leben in diesem Land hatte ihn lethargisch gemacht und furchtsam vor jeglicher Art von Empfindung, bitter und zynisch, über…

Nur in der Vorstellung

4. Teil einer neuen Erzählung… Er sah sich selbst auf allen Bühnen, in verschiedenen Projekten, als beliebter Freund, kreativer Partner, inniger Vertrauter, Helfer, Mentor unterschiedlichster Menschen aller Kulturen und Künste. Und doch blieb all dies nur in seiner Vorstellung, denn die Kraft zu handeln, tatsächlich da zu sein, fand er nicht… In Wahrheit blieb er…

Vollendung – Im Gespräch mit der Lektorin und neue Richtungen

Reaktionen der Lektorin… Nach einer ganzen Zeit der Stille, was die Arbeit an diesem Werk angeht, habe ich meine Vorbereitungen (siehe Eintrag zuvor) abgeschlossen und das Manuskript meiner Lektorin zum Lesen gegeben. Mit einer schon erwarteten Reaktion, die ähnlich wie die vorherigen Male ausfiel, in denen es nur um die Vorstellung des Manuskripts ging, wobei…

Ein Schritt zu weit

[…] Als nach Augenblicken der Einsamkeit und in des Abgrunds Fall, die Gestade des Himmels sich öffneten und in einem ewigen Schwall ergossen, auf die Erde herab, in einer Flut von reinem Regen, aus dem Wesen des Geistes hinein, in des Menschen Trauerseele, bis hinfort gewaschen das Verlorene und Läuterung hat erfahren, jenes das verschüttet…

Das Gefühl der Einsamkeit

Einsam, die Welt überschauend, sitze ich hier… Unter mir, ein buntes Vögelein, munter nehmend von des Strauches roter Frucht. Kehrt zurück, in des Waldes Vogelgezwitscher, läßt mich sitzen hier, Allein…“ (Aus dem Gleichnis “Traumstimmen & die Lichtung im Walde” von R. Rehahn.) Wie soll der Mensch das tiefe Gefühl der Einsamkeit, die inneren Ängste, Zwänge,…

Wie ein Stein in stillem Wasser

Den Tag allein in Gedanken verbracht, fern der Menschen, doch sie immer bedenkend und betrachtend… Am Morgen lange geschlafen, um den Tag allein nicht zu lange werden zu lassen. Dann ruhig erwacht, wie jeden Tag gefrühstückt und dabei gelesen, während der Zubereitung dafür das Wasser des Hausaltars gewechselt, danach langsam die Werkzeuge für die Arbeit…

Über Verse der Erkenntnis und des Trostes in Zeiten der Finsternis

Als ich vor einigen Wochen einige Artikel auf verschiedenen englischsprachigen Seiten wie The Guardian, The Atlantic, Vox etc. über die Kraft der Lyrik in schwierigen Zeiten las, in diesem Fall das katastrophale Ergebnis der amerikanischen Wahlen, und dabei auf bestimmte Gedichte stieß, musste ich sofort an ähnliche, eigene Verse denken. Und da ich mich nur…

Die sich schließende Tür

Zweiter Teil einer neuen, noch unveröffentlichten, fragmentarischen Erzählung… Es war zur gleichen Zeit faszinierend zu beobachten, bestürzend zu erleben und entmutigend auf dem kommenden Weg, verflochten in seltsamen Empfindungen um das Ende der Dinge… Während er wirklich versuchte das Leben wieder in den Griff zu bekommen: das emotionale, spirituelle, wie soziale Ungleichgewicht, welches ihn in…

Ishizus Tokio

Ishizu ist ein Tokioter mit einer Leidenschaft für die Photographie! Dann, wenn die Millionenstadt am ruhigsten ist, in den frühen Morgenstunden und am Abend ist er in der Stadt und in seinem Viertel unterwegs um Momente einzufangen. Dazu ist die fließendende Welt des besonderen japanischen Nachtlebens eines seiner bevorzugten Motive. Ein seltsamer Kontrast von Menschenleere,…

In der Spiegelung des Teiches

Vor den Abgründen fliehend, der schweigenden, ersehnten Blüte Traurigkeit, trugen meine Füße mich bis hinein, als die Nacht einbrach in Stille. Hier unter diesem Baume, will ich mich endlich niederlassen nun. Seine prächtige Krone wird mich schützen, Halt geben sein mächtiger Stamm und seine lieblich duftende Blüte hülle sanft mich ein und schenke mir süße…

Der Ruf nach Hilfe

Wenn man über den Zeitraum einer gefühlten Ewigkeit, weder in der Lage ist, sich seinen Freunden oder der Familie, geschweige denn in seiner Kunst, die stets einer letzten Bastion gleichkam, mitzuteilen, bleibt nur eine unbeschreiblich qualvolle Starre, aus der es kein Entrinnen, keinerlei Befreiung zu geben scheint. Und so verschließt man sich immer mehr im…