Ein dunkler Schatten auf einer sich lichtenden Seele

Nach einigen wirklich guten Tagen mit einem spürbar veränderten & regelmäßigen Rhythmus, der mit der frühen Nachtruhe beginnt, dem Erwachen am hellen Morgen, einem gesunden Frühstück, nach einem kurzen Innehalten durch Lesen & Ruhe, der Erledigung verschiedener Alltagsarbeiten, der persönlichen Reinigung, der eigentlichen Arbeiten, sowohl notwendiger als auch kreativer Aufgaben & Projekte, für einen selbst,…

Irrsinn, Berufung oder Wunschtraum

Ein weiteres, neues, Fragment aus einer unveröffentlichten Erzählung… Diesmal, ein Monolog des Protagonisten, über verlorene Träume, Ängste, aber auch Hoffnung & Aufbegehren, angesichts schier auswegloser Umstände. Nach all der Zeit, all den Träumen, dem Gefühl nicht genug getan zu haben, all den Versäumnissen. Schlaflos in der Nacht, Musik im Geiste, liege hoffend ich wach. Doch…

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück. Der alte Winter in seiner Schwäche zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weisses. Überall regt sich Bildung…

Flüchtige Blüte

Vorsichtig näherte er sich der sanft, rosafarbenen Blüte, darüber ungewiss, ob es die Eine war nach der er sich Jahr für Jahr sehnte. »Japan war das Land der Blüten!«, dachte er still bei sich. Keine Jahreszeit schien zu vergehen, ohne dass die eine oder andere in Gesprächen oder anderweitig Erwähnung fand und sich auf diese…

Eine Woche im Fluss der Worte

Dies verbindet einige Eindrücke, auf meinen Wegen eingefangen, mit teils poetisch Schilderungen der Geschehnisse einer Woche. Kein großes Werk, nur eine kleine Momentaufnahme der Dinge, um das Leben mit ein paar Versen zu umschreiben… Auf dem Bahnhof in der Abenddämmerung, die Vielfalt der Wege, zahllose Möglichkeiten, in alle Richtungen… Die ewige Vergänglichkeit der Existenz und…

Von der Betrachtung des Menschen über den Augenblick hinaus…

Das vorerst letzte Fragment der entstehenden Erzählung.….. Von Zeit zu Zeit, stellte er sich die existenziellen Fragen: Warum bist Du so hart zu Dir, warum zweifelst und ringst Du so bitterlich mit Deinem inneren Selbst? Und verzweifelte beim Blick in den Spiegel darüber zu erkennen, wo er stand, wie wenig er vorangekommen und wie fern…

Im Reich der Apathie

6. Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Über die Jahre seines Lebens in der Fremde hinweg, hatte er sich zunehmend in tausend und einem Antlitz verborgen, bis er vergessen hatte und in Vergessenheit geraten war … Das Leben in diesem Land hatte ihn lethargisch gemacht und furchtsam vor jeglicher Art von Empfindung, bitter und zynisch, über…

Nur in der Vorstellung

4. Teil einer neuen Erzählung… Er sah sich selbst auf allen Bühnen, in verschiedenen Projekten, als beliebter Freund, kreativer Partner, inniger Vertrauter, Helfer, Mentor unterschiedlichster Menschen aller Kulturen und Künste. Und doch blieb all dies nur in seiner Vorstellung, denn die Kraft zu handeln, tatsächlich da zu sein, fand er nicht… In Wahrheit blieb er…

Das erstickende Leben

5. Teil einer neuen Erzählung…  Wenn er das Leben und die Existenz betrachte, die Menschen, die unzähligen Dinge, Aktivitäten, Arbeiten, Richtungen usw. die möglich waren, fühlte er sich verloren und erstickte an den Möglichkeiten, sich ängstlich zurückziehend, gar nichts mehr wollend, passiv, lethargisch verharrend und furchtsam in ein dunkles Loch verkriechend. RR, 14.07.2015 & 04.07.2017

Vollendung – Im Gespräch mit der Lektorin und neue Richtungen

Reaktionen der Lektorin… Nach einer ganzen Zeit der Stille, was die Arbeit an diesem Werk angeht, habe ich meine Vorbereitungen (siehe Eintrag zuvor) abgeschlossen und das Manuskript meiner Lektorin zum Lesen gegeben. Mit einer schon erwarteten Reaktion, die ähnlich wie die vorherigen Male ausfiel, in denen es nur um die Vorstellung des Manuskripts ging, wobei…

Zurück zu den Büchern der Jugend

Als sich vor über 20 Jahren mein tiefes Interesse für Japan, seine alte, reiche, hoch ästhetische Kultur, seine Menschen und die Schönheit seiner Frauen zu entwickeln begann, suchte ich nach allem was aus meiner Heimat und der kleinen Stadt Wittenberg1 heraus, über das Land auffindbar war. Filme, Kunst, Theater und vor allem Bücher… Obwohl diese…

Auf einer persönlichen Ebene

Vorwort zu einem eigenen Journal Die ersten Zeilen, die ich bewusst festhielt, waren innige Empfindungen der Liebe, in den Seiten eines Tagebuches, also etwas sehr Persönliches. Ein Eintrag dem viele weitere folgten. Sobald ich jedoch begann, das Schreiben als etwas Kunstvolles zu verstehen, distanzierte ich mich zunehmend von der Wirklichkeit, meinem Umfeld, auch wenn es…