In der Stille der Einsamkeit

Mit der neuen Buchveröffentlichung von R. Rehahn’s Sammlung „In der Stille der Einsamkeit“ (Erzählungen — Band 1), schließen wir ein wichtiges Kapitel des Verlages ab und öffnen natürlich gleichzeitig viele neue. Als wir nach der Gründung vor 7 Jahren, die Planungen für unsere ersten Buchprojekte im Spurenkreis Verlag1 aufnahmen, war der nun vorliegende Erzählband quasi…

Ein dunkler Schatten auf einer sich lichtenden Seele

Nach einigen wirklich guten Tagen mit einem spürbar veränderten & regelmäßigen Rhythmus, der mit der frühen Nachtruhe beginnt, dem Erwachen am hellen Morgen, einem gesunden Frühstück, nach einem kurzen Innehalten durch Lesen & Ruhe, der Erledigung verschiedener Alltagsarbeiten, der persönlichen Reinigung, der eigentlichen Arbeiten, sowohl notwendiger als auch kreativer Aufgaben & Projekte, für einen selbst,…

Irrsinn, Berufung oder Wunschtraum

Ein weiteres, neues, Fragment aus einer unveröffentlichten Erzählung… Diesmal, ein Monolog des Protagonisten, über verlorene Träume, Ängste, aber auch Hoffnung & Aufbegehren, angesichts schier auswegloser Umstände. Nach all der Zeit, all den Träumen, dem Gefühl nicht genug getan zu haben, all den Versäumnissen. Schlaflos in der Nacht, Musik im Geiste, liege hoffend ich wach. Doch…

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück. Der alte Winter in seiner Schwäche zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weisses. Überall regt sich Bildung…

Gedanken an Neujahr

An Neujahr trifft fast jeder Mensch die unterschiedlichsten Vorsätze oder hat verschiedene Gedanken über gewisse Aspekte des eigenen Daseins, je nachdem wo man gerade im Leben steht. Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und in den Überlegungen für den nun schon mittlerweile vierten Eintrag dieser Art, es scheint fast eine Tradition zu werden,…

Von der Betrachtung des Menschen über den Augenblick hinaus…

Das vorerst letzte Fragment der entstehenden Erzählung.….. Von Zeit zu Zeit, stellte er sich die existenziellen Fragen: Warum bist Du so hart zu Dir, warum zweifelst und ringst Du so bitterlich mit Deinem inneren Selbst? Und verzweifelte beim Blick in den Spiegel darüber zu erkennen, wo er stand, wie wenig er vorangekommen und wie fern…

Vollendung – Im Gespräch mit der Lektorin und neue Richtungen

Reaktionen der Lektorin… Nach einer ganzen Zeit der Stille, was die Arbeit an diesem Werk angeht, habe ich meine Vorbereitungen (siehe Eintrag zuvor) abgeschlossen und das Manuskript meiner Lektorin zum Lesen gegeben. Mit einer schon erwarteten Reaktion, die ähnlich wie die vorherigen Male ausfiel, in denen es nur um die Vorstellung des Manuskripts ging, wobei…

Kritik im Namen der Nation

Als ich heute mit dem Zug nach Tokio, über Yokohama, fuhr, befand sich in einem Wagen eine Gruppe von Ausländern, Amerikanern, die einem schon auf den ersten Blick nicht recht geheuer und schon von Weitem sehr laut erschienen. Wieder mal typisch, dachte ich. Ich hätte gerade aus in den Wagen laufen können, wählte jedoch den…

Die verworfenen Gaben

Vierter Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Er saß über dieses und jenes sinnierend im stillen Zimmer, als er zu sich selbst sagte: »Du kannst singen, schreiben, komponieren, schöpfen und viele Dinge mehr! Und hast doch nichts oder so wenig daraus gemacht. Andere wären froh über eines dieser Talente, du hast sie alle irgendwie und bist…

Der Augenblick ist da — die rote Linie überschritten…

Im Gedenken der Opfer in Stockholm & allen Leidtragenden dieses Krieges gewidmet! Mögen die Hinterbliebenen Trost und Mitleid finden. Und wir alle die Weisheit, unsere Zukunft besser, wider solcher feigen Morde, zu gestalten. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Und wieder ein Anschlag, diesmal in Schweden… Menschen zuschanden gekommen, getötet und verletzt, Seelen und Gemüter in Aufruhr,…

Irrelevant bleiben

Als Autor, Künstler, obwohl ich ungern mit diesen Selbstbezeichnungen beginne, es aber doch häufig tue, oder also, als jemand, der schreibt oder etwas kreiert, kommt der Gedanke der Relevanz des eigenen Schaffens, was die Aktualität der Themen oder der Zeit anbelangt, schon einmal auf. Hier und da, dann und wann, jedenfalls. Und angesichts einem Schattendasein…

Von der Öffnung des verstockten Herzens

»Was erhofft Ihr Euch von Gott an Weihnachten?« War eine der Fragen der Pastorin in ihrer Predigt des Christvesper‐Gottesdienstes am gestrigen heiligen Abend. Und sie sprach weiter: »Viel mehr noch, als ein Fest der Liebe, ist es ein Fest des geliebt Werdens!« Nach diesem schweren, an die Grenzen des Daseins drängendes Jahr in jeglicher Hinsicht,…