Ein dunkler Schatten auf einer sich lichtenden Seele

Nach einigen wirklich guten Tagen mit einem spürbar veränderten & regelmäßigen Rhythmus, der mit der frühen Nachtruhe beginnt, dem Erwachen am hellen Morgen, einem gesunden Frühstück, nach einem kurzen Innehalten durch Lesen & Ruhe, der Erledigung verschiedener Alltagsarbeiten, der persönlichen Reinigung, der eigentlichen Arbeiten, sowohl notwendiger als auch kreativer Aufgaben & Projekte, für einen selbst,…

Eine Woche im Fluss der Worte

Dies verbindet einige Eindrücke, auf meinen Wegen eingefangen, mit teils poetisch Schilderungen der Geschehnisse einer Woche. Kein großes Werk, nur eine kleine Momentaufnahme der Dinge, um das Leben mit ein paar Versen zu umschreiben… Auf dem Bahnhof in der Abenddämmerung, die Vielfalt der Wege, zahllose Möglichkeiten, in alle Richtungen… Die ewige Vergänglichkeit der Existenz und…

Von der Betrachtung des Menschen über den Augenblick hinaus…

Das vorerst letzte Fragment der entstehenden Erzählung.….. Von Zeit zu Zeit, stellte er sich die existenziellen Fragen: Warum bist Du so hart zu Dir, warum zweifelst und ringst Du so bitterlich mit Deinem inneren Selbst? Und verzweifelte beim Blick in den Spiegel darüber zu erkennen, wo er stand, wie wenig er vorangekommen und wie fern…

Im Reich der Apathie

6. Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Über die Jahre seines Lebens in der Fremde hinweg, hatte er sich zunehmend in tausend und einem Antlitz verborgen, bis er vergessen hatte und in Vergessenheit geraten war … Das Leben in diesem Land hatte ihn lethargisch gemacht und furchtsam vor jeglicher Art von Empfindung, bitter und zynisch, über…

Das erstickende Leben

5. Teil einer neuen Erzählung…  Wenn er das Leben und die Existenz betrachte, die Menschen, die unzähligen Dinge, Aktivitäten, Arbeiten, Richtungen usw. die möglich waren, fühlte er sich verloren und erstickte an den Möglichkeiten, sich ängstlich zurückziehend, gar nichts mehr wollend, passiv, lethargisch verharrend und furchtsam in ein dunkles Loch verkriechend. RR, 14.07.2015 & 04.07.2017

Ein Schritt zu weit

[…] Als nach Augenblicken der Einsamkeit und in des Abgrunds Fall, die Gestade des Himmels sich öffneten und in einem ewigen Schwall ergossen, auf die Erde herab, in einer Flut von reinem Regen, aus dem Wesen des Geistes hinein, in des Menschen Trauerseele, bis hinfort gewaschen das Verlorene und Läuterung hat erfahren, jenes das verschüttet…

Wie ein Stein in stillem Wasser

Den Tag allein in Gedanken verbracht, fern der Menschen, doch sie immer bedenkend und betrachtend… Am Morgen lange geschlafen, um den Tag allein nicht zu lange werden zu lassen. Dann ruhig erwacht, wie jeden Tag gefrühstückt und dabei gelesen, während der Zubereitung dafür das Wasser des Hausaltars gewechselt, danach langsam die Werkzeuge für die Arbeit…

Die sich schließende Tür

Zweiter Teil einer neuen, noch unveröffentlichten, fragmentarischen Erzählung… Es war zur gleichen Zeit faszinierend zu beobachten, bestürzend zu erleben und entmutigend auf dem kommenden Weg, verflochten in seltsamen Empfindungen um das Ende der Dinge… Während er wirklich versuchte das Leben wieder in den Griff zu bekommen: das emotionale, spirituelle, wie soziale Ungleichgewicht, welches ihn in…

Linderung im Schmerze

Wenn ich unter Schmerzen leide, bin ich dann ich selbst oder nicht? Ich ziehe mich zurück in die Dunkelheit und Stille, jedes Geräusch und jeder Geruch schmerzen bis ins Mark und zerstören mein Gleichgewicht. Jeder Gedanke ist wie ein Messerstich in meinem Geiste, den ich bewusst erlebe, ja so als sehe den spitzesten aller Dorne auf…

Der plötzliche Wandel der Gezeiten

Die Wellen des Meeres kommen und gehen, doch manchmal brechen sie ohne Vorwarnung oder Erbarmen… Die Lebensbarken unsicher zwischen rettendem Ufer, steinigen Riffen und fernem Horizont vor sich her treibend. Der Taifun wütete den Tag über das Land, mit stürmischen Winden und peitschenden Regenströmen, mehr als nur Wolkenmassen vor sich hergeschoben, den Himmel schließlich klärend, um…

Der Ruf nach Hilfe

Wenn man über den Zeitraum einer gefühlten Ewigkeit, weder in der Lage ist, sich seinen Freunden oder der Familie, geschweige denn in seiner Kunst, die stets einer letzten Bastion gleichkam, mitzuteilen, bleibt nur eine unbeschreiblich qualvolle Starre, aus der es kein Entrinnen, keinerlei Befreiung zu geben scheint. Und so verschließt man sich immer mehr im…

Das Ringen mit dem Leben — das Überleben in der Kunst

Inmitten eines der tiefsten Täler und düstersten Tage meiner Existenz, da alles zu Ende gehen scheint, so Vieles brach liegt oder gen Scheitern neigt, flammt ein Funken Hoffnung auf, eine Stimme in mir, eine Fantasie, welche einen Gedanken des Agierens aufgreift, den Fächer in die Hand zu nehmen und wenigstens einmal allein öffentlich zu spielen,…