Das eigene Überleben in der Schöpfung

Bei all den Überlegungen in vielfältigen Worten und Längen über den Sinn & Unsinn der eigenen Schöpfung, die zahlreichen Beweggründe, so fadenscheinig sie auch sein mögen, brennt mir heute eine Sache, da ich einmal mehr über der Hölle schwebe, vor dem Ertrinken nach Luft schnappe, zerschunden am Wegesrand um Hilfe rufe, ganz besonders auf der…

Ein dunkler Schatten auf einer sich lichtenden Seele

Nach einigen wirklich guten Tagen mit einem spürbar veränderten & regelmäßigen Rhythmus, der mit der frühen Nachtruhe beginnt, dem Erwachen am hellen Morgen, einem gesunden Frühstück, nach einem kurzen Innehalten durch Lesen & Ruhe, der Erledigung verschiedener Alltagsarbeiten, der persönlichen Reinigung, der eigentlichen Arbeiten, sowohl notwendiger als auch kreativer Aufgaben & Projekte, für einen selbst,…

Irrsinn, Berufung oder Wunschtraum

Ein weiteres, neues, Fragment aus einer unveröffentlichten Erzählung… Diesmal, ein Monolog des Protagonisten, über verlorene Träume, Ängste, aber auch Hoffnung & Aufbegehren, angesichts schier auswegloser Umstände. Nach all der Zeit, all den Träumen, dem Gefühl nicht genug getan zu haben, all den Versäumnissen. Schlaflos in der Nacht, Musik im Geiste, liege hoffend ich wach. Doch…

Über die Bewahrung von Traditionen

Die Frühlingszeit klingt sanft & stille ein, ihr milder Atem und Blütenhaftes Antlitz, belohnt uns mit den Entbehrungen der kalten Wintertage und nach dem der Palmsonntag vorüber ist, an dem Jesus Christus in Jerusalem angekommen war, beginnen langsam auch die Vorbereitungen für die alljährliche und wunderbare Osterzeit, die einmal mehr den Kreislauf des Lebens, des…

Flüchtige Blüte

Vorsichtig näherte er sich der sanft, rosafarbenen Blüte, darüber ungewiss, ob es die Eine war nach der er sich Jahr für Jahr sehnte. »Japan war das Land der Blüten!«, dachte er still bei sich. Keine Jahreszeit schien zu vergehen, ohne dass die eine oder andere in Gesprächen oder anderweitig Erwähnung fand und sich auf diese…

Eine Woche im Fluss der Worte

Dies verbindet einige Eindrücke, auf meinen Wegen eingefangen, mit teils poetisch Schilderungen der Geschehnisse einer Woche. Kein großes Werk, nur eine kleine Momentaufnahme der Dinge, um das Leben mit ein paar Versen zu umschreiben… Auf dem Bahnhof in der Abenddämmerung, die Vielfalt der Wege, zahllose Möglichkeiten, in alle Richtungen… Die ewige Vergänglichkeit der Existenz und…

Von kosmischen Ereignissen

»Hast Du heute schon den „Blut‐Mond” gesehen?«, fragte meine jüngste Schwester mich am Abend per Nachricht. Natürlich hatte ich davon gelesen, die Tipps, wo er gut zu sehen sein würde allerdings nur überflogen, und das Ganze seitdem, in diesen rastlosen, mit vielerlei anderen Dingen überfluteten Tagen, schon wieder fast vergessen. Ich musste Ihre Frage zudem…

Von der Betrachtung des Menschen über den Augenblick hinaus…

Das vorerst letzte Fragment der entstehenden Erzählung.….. Von Zeit zu Zeit, stellte er sich die existenziellen Fragen: Warum bist Du so hart zu Dir, warum zweifelst und ringst Du so bitterlich mit Deinem inneren Selbst? Und verzweifelte beim Blick in den Spiegel darüber zu erkennen, wo er stand, wie wenig er vorangekommen und wie fern…

Im Reich der Apathie

6. Teil einer noch unveröffentlichten Erzählung… Über die Jahre seines Lebens in der Fremde hinweg, hatte er sich zunehmend in tausend und einem Antlitz verborgen, bis er vergessen hatte und in Vergessenheit geraten war … Das Leben in diesem Land hatte ihn lethargisch gemacht und furchtsam vor jeglicher Art von Empfindung, bitter und zynisch, über…

Nur in der Vorstellung

4. Teil einer neuen Erzählung… Er sah sich selbst auf allen Bühnen, in verschiedenen Projekten, als beliebter Freund, kreativer Partner, inniger Vertrauter, Helfer, Mentor unterschiedlichster Menschen aller Kulturen und Künste. Und doch blieb all dies nur in seiner Vorstellung, denn die Kraft zu handeln, tatsächlich da zu sein, fand er nicht… In Wahrheit blieb er…

Das erstickende Leben

5. Teil einer neuen Erzählung…  Wenn er das Leben und die Existenz betrachte, die Menschen, die unzähligen Dinge, Aktivitäten, Arbeiten, Richtungen usw. die möglich waren, fühlte er sich verloren und erstickte an den Möglichkeiten, sich ängstlich zurückziehend, gar nichts mehr wollend, passiv, lethargisch verharrend und furchtsam in ein dunkles Loch verkriechend. RR, 14.07.2015 & 04.07.2017

Kritik im Namen der Nation

Als ich heute mit dem Zug nach Tokio, über Yokohama, fuhr, befand sich in einem Wagen eine Gruppe von Ausländern, Amerikanern, die einem schon auf den ersten Blick nicht recht geheuer und schon von Weitem sehr laut erschienen. Wieder mal typisch, dachte ich. Ich hätte gerade aus in den Wagen laufen können, wählte jedoch den…