Ein dunkler Schatten auf einer sich lichtenden Seele

Nach einigen wirklich guten Tagen mit einem spürbar veränderten & regelmäßigen Rhythmus, der mit der frühen Nachtruhe beginnt, dem Erwachen am hellen Morgen, einem gesunden Frühstück, nach einem kurzen Innehalten durch Lesen & Ruhe, der Erledigung verschiedener Alltagsarbeiten, der persönlichen Reinigung, der eigentlichen Arbeiten, sowohl notwendiger als auch kreativer Aufgaben & Projekte, für einen selbst,…

Irrelevant bleiben

Als Autor, Künstler, obwohl ich ungern mit diesen Selbstbezeichnungen beginne, es aber doch häufig tue, oder also, als jemand, der schreibt oder etwas kreiert, kommt der Gedanke der Relevanz des eigenen Schaffens, was die Aktualität der Themen oder der Zeit anbelangt, schon einmal auf. Hier und da, dann und wann, jedenfalls. Und angesichts einem Schattendasein…

Von der Öffnung des verstockten Herzens

»Was erhofft Ihr Euch von Gott an Weihnachten?« War eine der Fragen der Pastorin in ihrer Predigt des Christvesper‐Gottesdienstes am gestrigen heiligen Abend. Und sie sprach weiter: »Viel mehr noch, als ein Fest der Liebe, ist es ein Fest des geliebt Werdens!« Nach diesem schweren, an die Grenzen des Daseins drängendes Jahr in jeglicher Hinsicht,…

Erwachen im Spiele

Halbherzig vielleicht und noch ohne eigene Kraft, aber stets in Gedanken um eine Wiederbelebung des Spiels, brachte die erste wirklich realisierbare Möglichkeit seit langem, in einer Theateraufführung zu erscheinen, das erneute Erwachen um diesen Teil der darstellenden Kunst. Aber mehr noch als die eigentlichen Aufgaben im Stück, eher minimal und noch unausgereift, waren es die…

Vom Zurücklassen der Dunkelheit

Auf das kommende Jahr zu blicken, heisst auch, die Quellen allen Kummers, die Ursachen der Schultern Last, die Gründe für Konflikte — ja die Dunkelheit in sich und um sich selbst herum zu erkennen, zu verstehen und am Ende zurückzulassen, um nicht erneut in ihre Netze zu gelangen und gefangen zu werden. Um freier zu…

Weckruf

Es sollte eher um all jene Texte und Verse gehen, die Du schreiben kannst, und nicht darum, welche Dir vorschweben oder machbar wären. Ich bin von Konzeptionen und Plänen besessen, anstatt einfach das niederzuschreiben, was ich sehe, höre,  fühle und denke. Ohne all diese Konzepte und Entwürfe, gibt es immer noch so viel, das verfasst…