Es sollte eher um all jene Texte und Verse gehen, die Du schreiben kannst, und nicht darum, welche Dir vorschweben oder machbar wären.

Ich bin von Konzeptionen und Plänen besessen, anstatt einfach das niederzuschreiben, was ich sehe, höre,  fühle und denke.
Ohne all diese Konzepte und Entwürfe, gibt es immer noch so viel, das verfasst werden kann.
Also, verwirf die Gedanken und Ideen für den Augenblick oder von Zeit zu Zeit, und widme Dich erneut dem Schreiben!
Dieser Text entstand vor einiger Zeit, als Weckruf an mich selbst gerichtet, da ich mich zum einen, durch die Arbeit im Verlag und auch für längere Geschichten, natürlich mit vielen konzeptionellen Fragen beschäftigen muss, dies andererseits jedoch auch Teil meines Wesens ist, denn an der Schöpfung selbst, hat mich auch immer schon, der gesamte Prozess interessiert.
Andererseits kann man sich über diesen theoretischen Fragen auch verlieren und wahrscheinlich fühle ich mich manchmal verloren, da ich im Grunde meines Herzens ein schöpfender Mensch bin, der ein Werk, sei es ein vollendeter Text oder ein Musikstück, vor sich sehen muss und nicht nur planen kann.
Aber natürlich gibt es kleine und große Werke, die ihre eigene unterschiedliche Zeit brauchen, doch ist es auch wichtig, wenigstens ein geringes Erfolgserlebnis zu haben.
Für mich, habe ich dies durch das Spurenjournal gelöst und der Blog an sich, scheint mir eine wundervolle Möglichkeit für interessierte Autoren zu sein, weil kurze Texte verfasst und veröffentlicht werden können, während im Hintergrund, die um einiges längeren Erzählungen, Geschichten und Textsammlungen usw. entstehen.
Der Weckruf begann für mich also mit einem Text, der mir ins Gewissen rief, mich auf das Wichtige zu besinnen, der Sache, die mir am Wichtigsten ist, am meisten Freude bereitet und führte mich zu einem Vorsatz, etwas zu verwirklichen.
Jedes neue Jahr beginnt für viele von uns, mit Vorsätzen, Plänen und Hoffnungen darüber, was man verändern oder besser machen könnte. Natürlich sind diese im Grunde wichtig und auch gut so, doch oft bleibt es auch dabei! Entweder weil die Ziele zu hochgesteckt oder es am Ende zu viele waren.
Es scheint besser, in kleinen Schritten zu denken bzw. nicht nur zu planen, sondern wirklich in die Tat umzusetzen. Dabei scheinen die kleinen, genauso wichtig wie die großen Erfolge, denn nur wenn man sieht, dass die Bemühungen uns auf dem Weg voran bringen, fühlen wir uns auch in der Lage weiterzugehen, um bis ans Ziel zu gelangen.
Und wir brauchen Mechanismen oder Aufgaben, die es uns ermöglichen, uns in jeglicher Hinsicht zu regen und weiterentwickeln, etwas Praktisches, das uns hilft unsere Pläne zu realisieren, aktiv an ihnen zu arbeiten.
Dies mag für jeden anders aussehen, aber am Ende geht es doch um dieselbe Sache.
Ein wundervolles Jahr 2014 allen Lesern, Freunden, Künstlern und Autoren!
Auf das es ein Gutes für uns alle wird.

R. Rehahn
Autor, Künstler & Herausgeber...